Unser Verein - Geschichte

über uns

Wir Leibstadter Musikanten und Musikantinnen spielen mit Freude Blasmusik in Brass-Band-Besetzung für Andere und uns selber.

Seit 2016 musizieren wir als Spielgemeinschaft mit den Kameradinnen und Kameraden der Musikgesellschaft Döttingen. Diese Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt. Wo sinnvoll haben wir Aufgaben und Verantwortlichkeiten zusammengelegt. Die Proben und Anlässe werden gemeinsam geplant und durchgeführt. Dafür nehmen wir auch Rücksicht auf je eigene Traditionen. 

 

 Band



Seit April 2019: Neuer Name und gemeinsames Logo


 Logo BBDL png


 Wir bestehen als eigenständige Vereine in unseren Standortgemeinden weiter.

  •  Wir proben jeweils donnerstags, vor besonderen Anlässen auch montags, von 20 bis 22 Uhr, abwechselnd im Musikzimmer in der Bernowa-Halle Leibsadt oder im alten Gemeindehaus Döttingen.
  •  Wir machen unser musikalisches Können an Konzerten, Ständchen, kantonalen und eidgenössischen Anlässen öffentlich.
  •  Wir spielen eine aktive Rolle in unseren Standortgemeinden, indem wir gesellschaftliche und kirchliche Anässe musikalisch und durch andere Dienste mitgestalten.
  •  Wir fördern die musikalische Aus- und Weiterbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
  •  Wir kooperieren projektbezogen mit anderen Musik- und Gesangsformationen und Einzelpersonen.
  •  Wir pflegen die Kontakte zur Bevölkerung, zu Vereinen und Organisationen unserer Standortgemeinden und in der Umgebung.




Geschichte

 

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Unser Verein wurde im Jahr 1903 gegründet und darf 2019 den 116. Geburtstag feiern.
Zum 100. Geburtstag im Jahr 2003 konnte eine Neueinkleidung durchgeführt werden. (Foto links) Die vierte in der Geschichte der MGL.

Mit zurzeit 13 Aktiv-, 6 Freimitgliedern tragen wir - unter der Leitung unseres Dirigenten Philipp Eberhart - aktiv zum kulturellen Leben in unserem Dorf bei. 


Die gute Altersdurchmischung belebt unseren Verein. So geniesst das jüngste Aktivmitglied den gleichen Respekt wie unser ältestes Mitglied.
Unser Probetag ist mit der MGL der Montag, jeweils von 20.00-22.00 Uhr mit Philipp Eberhart und am Donnerstag von 20:00-22:00 mit der BrassBand mit Markus Hoppe. Die Freude an der Musik und die Freundschaftspflege sind keine schönen Worte, sondern werden aktiv gelebt.

Neue und ehemalige Musikantinnen und Musikanten, die Ihre Zeit dem wohl schönsten Hobby (wieder) widmen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Eine Schnupperprobe ist jederzeit möglich.


Kurzer Blick in die Vergangenheit (aus dem Jubiläumsbuch 1903-2003):

Bei der Gründung der Musikgesellschaft Konkordia Leibstadt muss es recht einfach zu und hergegangen sein. Ein Gründungsakt, eine Gründungsurkunde such man vergeblich. Statuten oder andere Reglementarien sind noch nicht vorhanden. Das erste, verfügbare Protokoll datiert vom 16. Januar 1908; die ersten Kassaeintragungen von 1907. Nichtsdestotrotz kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Konkordia 1903 geboren wurde. Dies geht aus späteren Protokollen sowie Aussagen bei Ehrungen von Mitgliedern in den früheren Jahren eindeutig hervor.


1903 - 1913
Vereinsjahr 1903: Im ersten verfügbaren Protokoll vom 11. Januar 1908 wird unter Punkt 2 die Frage aufgeworfen: "ob die Musikgesellschaft weiter bestehen oder aufgelöst werden soll". Das Weiterbestehen wird klar bejaht mit der Auflage, dass ein Vizedirigent gewählt werde, dem in Abwesenheit von Dirigent Fritz Tütsch die Leitung übertragen werden soll. Als Vizedirigent wird Engelbert Knecht aus Schwaderloch bestimmt. Im Vorstand werden gewählt: Karl Lerf, Präsident; Emil Tütsch, Aktuar; Josef Knecht, Kassier. Am 8. Februar 1908 demissioniert Dirigent Tütsch. Im Mai schliessen sich 3 ehemalige Mitglieder wieder dem Verein an, und zwei neue Mitglieder werden aufgenommen. Es wird der Beschluss gefasst, das Rauchen im Probelokal, Schulzimmer, gegen Busse von 10, im wiederholten Fall 20 Rappen, zu untersagen.


1914 - 1923
Vereinsjahr 1914: An der GV vom 24. Januar 1914 werden 6 Mitglieder der Musik "Jung" in den Verein aufgenommen. Sie werden vom Präsidenten über das Verhalten im Verein instruiert. Es wird beschlossen, dem Vorstand der Kirchgemeinde "infolge Vergrösserung des Vereins" eine Erhöhung des Beitrages von 30 auf 50 Franken zu beantragen. Die Musikzeitung wird abonniert.
Die Vereinsrechnung von 1915 wird an der GV nicht angenommen, da sie "mangelhaft sei". Der Kassier wird beauftragt, vom Turnverein Fr. 1.00 als Entschädigung an das Petrol zu verlangen. Die angesparten Gelder werden bei einer Ersparniskasse angelegt. Peter Essig wird zum Vizedirigenten gewählt.
Es scheint, dass noch immer ein zweiter Verein existiert. An der GV 1916 werden "der jungen Gesellschaft" folgende Begünstigungen eingeräumt:
a) Anschaffung sämtlicher notwendiger Musistücke
b) Entschädigung zur Hälfte an den Dirigenten

1924 - 1933
Vereinsjahr 1924: Neuer Präsident: Emil Erne Schuhmacher. Der abtretende Präsident erklärt: "Die Leistungen des vergangenen Jahres waren sehr minim. So kann es nicht weiter gehen. Es braucht unbedingt strengere Massregeln". Für die Proben werden in Zukunft nur schriftliche Entschuldigungen innert 14 Tagen akzeptiert. Busse für Nichterscheinen: 50 Rappen, zu spätes Erscheinen: 20 Rappen. Der Aktuar hat vor und nach den Musikstunden Appell zu machen.
Im August tritt Dirigent Karl Urspurung zurück. Eine ernste Krise bahnt sich an. Wieder wird von Vereinsauflösung gesprochen. Emil Erne Schumacher wird als Dirigent bestimmt. Er tritt als Präsident zurück. An seiner Stelle wird Emil Erne gewählt.
6 ältere Mitglieder werden von den Proben dispensiert und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie haben keinen Kassaanteil, erklären sich aber bereit, den jüngeren Mitgliedern bei Anlässen zu helfen. Der Vorstand erhält den Auftrag, junge Interessenten zu suchen und über den Winter auszubilden, sowie einen geeigneten Musikdirektor zu finden.

1934 - 1943
Vereinsjahr1934: Im Vorstand gibt es folgende Änderung: Gottfried Grenacher, bisher Aktuar, wird Vizepräsident; Johann Erne, bisher Vizepräsident, ist nun Aktuar. Zum Dirigenten wird Werder Erdin, Lehrer in Etzgen, gewählt. Vizedirigent ist Peter Essig.

1944 - 1953
Vereinsjahr 1944: Zur Eröffnung der GV wird der "Bundesrat Minger-Marsch" gespielt. Emil Eckert wird für 35 Jahre aktive Mitwirkung geehrt. Im Vorstand hat Vizepräsident Fritz Kramer demissioniert. Er wird durch Emil Eckert ersetzt. Von den ursprünglich 6 Jungmusikanten sind nur noch 2 übrig geblieben. Es wird die Gründung einer Reisekasse beschlossen. Die Tätigkeit im 1944 ist wiederum sehr beschränkt. Trotzdem wirkt der Verein bei 3 kirchlichen Anlässen und 6 öffentlichen Auftritten mit. Das Novemberkonzert kann nicht durchgeführt werden, da der Wartecksaal mit Truppen belegt ist. Auch andere Vereine müssen Anlässe absagen, z.B. das Cäciliengesangsfest und das Turnfest.

1954 - 1963
Vereinsjahr 1954: Neuer Aktuar wird Walter Lerf, neuer Kassier Peter Kramer. Das Austrittsgeld wird auf 50 Franken festgelegt. Mit mehr Werbung sollen neue Mitglieder gewonnen werden.

1964 - 1973
Vereinsjahr 1964: Zum neuen Präsidenten wird Karl Steinacher erkoren. Josef Erne übernimmt das Amt des Vizepräsidenten. Der Präsident gratuliert dem Dirigenten Franz Mora, ist es diesem doch gelungen, mit beiden von ihm geleiteten Vereinen - Leibstadt und Schwaderloch - am Kantonalen Musikfest in Windisch Goldlorbeer zu ernten.

1974 - 1983
Vereinsjahr 1974: Johann Erne demissioniert nach 35 jähriger Tätigkeit im Vorstand. Neuer Vizepräsident wird Charles Holenstein und neuer Aktuar Willi Kalt. Die Mitglieder wünschen mehr öffentliche Auftritte im Sinne der Mitgliederwerbung.

1984 - 1993
Vereinsjahr 1984: Zum neuen Aktuar wird Gieri Capeder gewählt. Dirigent Christian Schneider wird definitiv gewählt. Als Jungbläserleiter amtet Werner Holenstein. 86 Proben und Auftritte.

1994 - 2003
Vereinsjahr 1994: Vizepräsident Hans Blülle tritt nach 6 Jahren Tätigkeit im Vorstand zurück. Neu in den Vorstand wird Nicole Kramer gewählt. Für die neue Amtsperiode setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Peter Kramer, Präsident; Nicole Kramer, Vizepräsidentin; Gabriela Hediger, Aktuarin; Daniel Muntwyler, Kassier; Angelo Rudolf, Beisitzer. Der Fähnrich, Silvan Erne, tritt nach 32-jähriger Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen zurück. Zum neuen Fähnrich wird Matthias Knecht gewählt. 60 Proben und Auftritte.

Musikgesellschaft Leibstadt
Musikgesellschaft Leibstadt 2003
Erstes Vereinsfoto
Erstes Vereinsfoto



Foto 1932
Foto 1932
Foto 1986
Foto 1986

 

Vereinsjahr 1998: Peter Kramer tritt nach 15- jährigem Einsatz als Vereinspräsident zurück. Für seine grossen Verdienste, aber auch als Mitglied und Sponsor des Vereins, wird Peter Kramer zum Ehrenpräsidenten dert Musikgesellschaft Leibstadt ernannt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Nicole Kramer, Präsidentin; Gabriela Hediger, Vizepräsidentin; Matthias Knecht, Aktuar; Daniel Muntwyler, Kassier; Michael Birchmeier, Beisitzer.

Vereinsjahr 2000: Daniel Muntwyler übernimmt das Präsidium und amtet zusätzlich auch als Kassier. Neu in den Vorstand gewählt werden: Ernst Grenacher und Hildi Ringele.


Seit unserem 100. Geburtstag sind bereits wieder viele Musikproben und Anlässe abgehalten und durchgeführt worden. Auch personelle Veränderungen gehören zum Vereinsleben. All diese Begebenheiten werden natürlich wieder laufend erfasst und dereinst in einer neuen Chronik abgedruckt.

Wir bleiben am Ball.

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